Nr. 21/2016 Welthospiztag in der Festspielstadt

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Welthospiztag in der FestspielstadtAuf die Belange schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen, ist das Anliegen des Kreishospizes „haus hannah“. Deshalb gibt es am diesjährigen Welthospiztag, Samstag, 8.Oktober, in der Festspielstadt Tecklenburg einen Bürgerempfang.

In unmittelbarer Nähe zur Altstadt, im Foyer des Kulturhauses, können Interessierte zwischen 10 und 14 Uhr mit Mitarbeitern des Hospizes „haus hannah“ ins Gespräch kommen. Kaffee und Kuchen können gegen eine kleine Spende genossen werden.

Bürgermeister Stefan Streit wird den Bürgerempfang zum Welthospiztag offiziell eröffnen und die Veranstaltung begleiten. „Als Kreishospiz ist das „haus hannah“ auch für Tecklenburg zuständig. Beim Empfang gibt es nicht nur viele Informationen zum Thema Hospiz, sondern auch zu den Möglichkeiten der Trauerbegleitung“, erklärt Eveline Helmer vom Hospiz „haus hannah“.

Ein besonderes Highlight des Empfangs ist die Weinverkostung der „haus hannah“-Benefizsorten, deren Erlös die Finanzierung des Hospizes unterstützt, sowie weiterer edler Tropfen aus der jungen, bereits mehrfach prämierten Weinkellerei Meimberg. Winzer Mathias Meimberg von der Weinkellerei Meimberg in Emsdetten-Austum wird persönlich vor Ort sein und die Weinverkostung leiten.

Den Welthospiztag nutzen derweil zahlreiche deutsche Hospiz- und Palliativeinrichtungen, um auf die Belange schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen aufmerksam und die Hospizidee einer noch breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Beim Bürgerempfang im Kulturhaus werden auch der „haus hannah“-Imkerhonig, die Weine der Benefizedition Meimberg sowie die sogenannte „Tränchen-Kollektion“ angeboten. Die Kuscheltiere der „Tränchen-Kollektion“ werden von Ehrenamtlichen des Hospizes geschaffen – für Kinder in Trauer. Jeder dieser kuscheligen Begleiter ist ein Unikat und individuell handgefertigt.

Am Stand werden am Samstag Spenden gesammelt. Denn: Einen festen Prozentsatz der Kosten müssen Hospize in Deutschland jährlich durch Spenden finanzieren. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und bedeutet für das „haus hannah“ rund 200.000 Euro pro Jahr. Jede Spende hilft, die Existenz des stationären Hospizes im Kreis Steinfurt zu sichern.