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Energiesparen macht Schule

Die Schulen der Stadt Tecklenburg benötigen je nach Sanierungsstand einen hohen bis sehr hohen Energieeinsatz. Ein Hebel um den Energieeinsatz zu senken ist der bewusste Einsatz und Umgang mit der Energie. Dies wird in Anbetracht steigender Energiepreise und dem fortschreitenden Klimawandel immer wichtiger.

Auf eine schwarze Tafel wurde ein Windrad gemalt, ein Junge steht vor der Tafel und pustet das Windrad an

Einführung eines Energiesparmodells in den Schulen der Stadt Tecklenburg

Um auf der Nutzerebene den Energieeinsatz in den Schulen zu reduzieren hat der Stadtrat im Winter 2020 die Teilnahme am Förderprojekt „Einführung von Energiesparmodellen in Schulen der Stadt Tecklenburg“ beschlossen.

Vertreter der Tecklenburger Schulen stehen auf einem Hausdack vor dem Hintergrund der historischen Altstadt, sie halten Urkunden in den Händen
Vertreter der Tecklenburger Schulen stehen auf einem Hausdack vor dem Hintergrund der historischen Altstadt, sie halten Urkunden in den Händen

Ein Schwerpunkt des Förderprogramms ist es, die verschiedenen Gebäudenutzer für einen bedarfsgerechten Umgang mit Energie zu sensibilisieren.

Für die Begleitung des vierjährigen Förderprojektes hat die Stadtverwaltung das Energiebüro e&u aus Bielefeld beauftragt.

Durch das systematische Einbeziehen aller Gebäudenutzer soll eine Einsparung von 5-15% der Energiekosten erzielt werden. Die LehrerInnen, die SchülerInnen und auch die HausmeisterInnen werden während des Projektes aktiv einbezogen. Besonders die HausmeisterInnen sind dabei wichtige Akteure, sie bilden die Schnittstelle zwischen den gebäudetechnischen Anlagen und den Bedürfnissen der Nutzer.

Während der vierjährigen Laufzeit erhalten die teilnehmenden Schulen eine finanzielle Prämie am Ende eines jeden Projektjahres. Da die Gebäudesubstanz und der Sanierungsstatus der Schulen sehr unterschiedlich sind, wird die Prämie anhand der durchgeführten pädagogischen Aktionen zum Thema Klimaschutz und Ressourceneinsparung gemessen. So hat nicht nur die Stadt Tecklenburg einen Anreiz durch die einhergehende Kosteneinsparung, sondern auch die teilnehmenden Schulen. Auch der Aufwand zur Projektbetreuung finanziert sich aus den Einsparungen.

Der Startschuss für das Projekt ist nach den Herbstferien 2021 gefallen und alle Schulen haben an einer Auftaktveranstaltung mit dem e&u Energiebüro teilgenommen.

Das Projekt „Einführung von Energiesparmodellen in Schulen“ wird durch die Nationale Klimaschutzinitiative der Bundesregierung über einen Zeitraum von 4 Jahren gefördert.

10-Punkte-Plan

Alle Beteiligten des Projektes bekommen durch das Energiebüro e&u auf sie zugeschnittene Unterstützung durch:

  • Aufbau eines Energiemanagements (Verbrauchskontrolle und -auswertung)
  • Schwachstellenanalyse
  • Gebäudebegehungen mit Vor-Ort Beratung der Hausmeister
  • Hausmeisterseminare
  • Umsetzung von low-cost-Maßnahmen
  • regelmäßige Verbrauchsrückmeldung
  • Seminare und Projekttreffen für LehrerInnen
  • monatliche Energie-Tipps
  • kostenlose Ausleihe von Messgeräten und Modellen für den Unterricht
  • Unterstützung durch die Zurverfügungstellung von Unterrichtskonzepten

Pressemitteilungen

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Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.

Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen.

Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von Ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Logo Nationale Klimaschutzinitiative / Förderlogo des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz
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